#LIFE: Warum ich solange weg war - das hoffentliche Ende der Blogpause!


Ich kann es eigentlich gar nicht fassen, dass mein letzter Post über 3 Monate her ist. Und wenn wir ehrlich sind, waren die letzten Posts in den Monaten davor auch nur noch mit wenig Herzblut geschrieben, denn irgendwie war alles zu viel um mich herum. Die zwei Jobs, die ich einfach immer unter einen Hut kriegen wollte, der Haushalt, der Umzug ins neue Heim und dazu noch die Masterthesis - und natürlich das Mamasein. Das klappte an einigen Tagen, aber an anderen so gar nicht. Und so musste ich irgendwo Abstriche machen - und bevor das bei mir im Privatleben oder auf der Arbeit passiert, wusste ich: Es muss der Blog darunter leiden. Und das ist auch der Grund, warum ich so lange "weg" war. Bei Instagram war ich natürlich weiterhin aktiv, ein bisschen Social Media schadet nicht, ich war aber auch froh um gewisse Auszeiten. Irgendwie hat am Ende auch vieles keinen Spaß mehr gemacht, die Atmosphäre war nicht mehr das was sie einmal war, alles veränderte sich, Influencer (ohne Blogs) haben die Szene "übernommen" und die ganze Bloggerszene hat mich nach meiner Zeit im Social Media Marketing privat einfach nicht mehr gereizt. Wenn man tagtäglich sich beruflich damit beschäftigt, wird das privat einfach automatisch weniger. Meine Zeit am Laptop minimierte sich aufs allernötigste (sprich Job und E-Mails). Und irgendwie tat das ganze sogar gut. Ziemlich gut sogar.

Ich überlegte zwischenzeitlich sogar wieder, den Blog auf Eis zu legen. Aber ich kann diesen Schritt nie gehen, denn er begleitet mich seit Jahren und war doch immer meine "kreative Pause". Und da ich das ganze nicht beruflich mache, hatte ich ja auch keinen Druck. Dann pausiere ich halt - egal wie lange. Durch die ganzen Veränderungen in der Blog-Szene und das wachsen von Instagram (und Snapchat), hat sich einfach so viel geändert - weniger Kommentare, weniger Seitenbesuche, weniger Austausch zwischen Lesern und mir. Ich bin keineswegs nur auf Klicks aus, um Gottes Willen, aber ich habe mich natürlich über Kommentare und Feedback zu Posts gefreut - wenn auch nur auf Facebook oder Instagram, aber selbst dort war es wesentlich weniger als vor ein paar Jahren. Das hat ja irgendwie auch einen Sinn. Und ja, wenn ich persönliche Dinge von der Seele schreibe, dann tut das einfach nur gut zu schreiben und ich denke darüber nach, ob ich es veröffentliche oder nicht, aber wenn Posts zu Interior, Momlife oder anderen Themen kommen, die von Lesern gewünscht werden, dann ist es irgendwie... mau. Und so begann die Phase der Unlust. Nicht am Schreiben selbst, sondern daran, sich Arbeit und Mühe zu machen, wenn es "eh niemanden mehr interessiert". Auch wenn das sicher nicht immer so war, und ich viele Personen hatte, die mir geschrieben haben, warum ich denn so selten poste und meine Posts würden "fehlen", irgendwie machte es keinen Spaß mehr. Die Luft war raus.

Doch jetzt, nach der Urlaubszeit, einem Monat zuhause mit der Motte, der Masterarbeit-bedingten Kündigung bei einem Job (man muss leider Prioritäten setzen), vermisse ich den Blog oft. Vermisse es Fotos zu machen, meine Meinung kundzutun, meine Gedanken mit Euch zu teilen. Ein Monat "nichts-tun" ist halt einfach nicht mein Ding - da bekommt man wieder Lust zu tippen ;) Wir waren zwar ein paar Tage im Kurzurlaub, haben ein bisschen Familienzeit genossen und sind mal rausgekommen - und ja, wir haben es genossen, dass wir ein paar freie Tage hatten. Ohne Jobstress und Termine. Auch wenn der Urlaub nächste Woche vorbei ist und die Masterarbeit fertig werden will, möchte ich meine Kreativität öfter wieder umsetzen, meine Kraft in etwas stecken, dass mir Spaß macht und immer mein Hobby war. Ich weiß nicht, wie ich es im Alltag dann wieder schaffe, da ich den Fokus natürlich immer auf die "essentiellen" Dinge im Leben setze, aber ich möchte diese Blogpause wirklich so gerne beenden. (Wie oft habe ich das schon gesagt, seufz?)

Deswegen frage ich Euch: Was möchtet ihr lesen? Möchtet ihr überhaupt "weiterlesen"? Ich würde gerne etwas "back to the roots" gehen - mehr Rezepte, mehr Interior-Einblicke, mehr #momlife. Aus der "Outfitbilder"-Zeit bin ich glaube ich raus... Da hat sich mein Style und Fokus einfach komplett verändert. Ja, ich trage noch gerne schöne Kleidung, lege aber viel mehr Wert auf Qualität und gehe wirklich selten shoppen. Hin und wieder gibt es aber natürlich auch da sicher mal etwas #fashion zu sehen - aber wenn dann in Form von Shop-Collagen, so wie es früher auch häufig der Fall war. Kompromiss, oder? ;) Was meint ihr?

Ich würde mich wirklich riesig über euer Feedback freuen! Egal ob hier, Instagram oder Facebook - lasst es mich wissen! Vielleicht erleichtert mir das den (Wieder-)Einstieg - it's time to start filling those empty pages again!