Unsere Windelerfahrungen - ein kleines Resümee plus Gewinnspiel

Zum Thema Mutterschaft gehören viele Themen und man kann wirklich über vieles schreiben. Das Thema Windel ist eines davon und ich finde, es ist auf jeden Fall ein wichtiges und spannendes Thema - es gibt so viele Arten von Windeln auf dem Markt, da ist man ja schon leicht überfordert. Und dennoch geht es ja immer nur um eines: Hauptsache es hält und das Kind verträgt die Windelsorte! Manche Kinder sind da ja ziemlich unkompliziert und vertragen alles, während andere suuuper "picky" sind und ganz empfindliche Haut haben - letzteres haben wir ;)
Der Wickeltisch ist hier schon länger passé... Jetzt wird er nur noch für Wäsche sortieren und als Ablage genutzt :D

Schon als unsere Tochter geboren wurde, habe ich mehrere Marken ausprobiert und meine Tochter kommt ganz nach mir, denn sie verträgt nur Pampers. So war es bei mir als Kind wohl auch. Wir teilen wohl die gleiche empfindliche Haut. Von allen anderen Marken (und ja, wir haben wirklich alles ausprobiert!) hat sie Ausschlag bekommen und das wollten wir natürlich vermeiden. Und auch wenn sie mit die teuerste Marke ist, manchmal hat Qualität wohl ihren Preis. Denn was ich in den letzten beinahe 2,5 Jahren erlebt habe, ist auf jeden Fall positiv und das ist wirklich meine ehrliche Meinung! Die Pampers sitzt immer, hält fast alles aus (es gibt immer Ausnahmen) und auch optisch sind sie meiner Meinung nach mit am hübschesten bedruckt. Das ist natürlich eigentlich total unwichtig, aber niedlich ist es schon - vor allem wenn die Kinder anfangen zu checken, was drauf ist und sich freuen, wenn sie Giraffen oder Löwen entdecken ;) Angefangen haben wir mit den Newborn Windeln, als sie langsam mit dem "Töpfchentraining" begonnen hat, kamen die Baby-Dry Pants/Easy-Ups hinzu, damit sie sich selbst die Windel an- und ausziehen konnte und das klappte auch ganz fabelhaft. Eine Zeit lang wollte sie keine andere Windel anziehen und rief immer "Hosenwindel!!!". Mittlerweile nutzen wir nur noch für Unterwegs und Nachts die Baby-Dry Windeln, denn ansonsten ist sie windelfrei und wir und sie natürlich ganz stolz. Unterwegs klappt es auch zunehmend besser (jetzt öfter schon 2-3h ohne Probleme!) und ich bin gespannt, wann sie das erste Mal nachts ohne Windel schläft, denn beim Mittagsschlaf klappt das immerhin schon. Wir haben sie da auch überhaupt zu nichts gezwungen, sie hat von selbst signalisiert, dass sie das möchte und das ist ja das wichtigste. Und manchmal geht auch Daheim etwas daneben, wenn sie ganz ins Spiel vertieft ist oder einfach nicht schnell genug ;-)
Sarah Jane und die kleine Wilma sind das Gesicht der Pampers Initiative 

Bei der Windel Allgemeinen war uns natürlich immer wichtig, dass sie vor allem viel aushält, die Preis-Leistung stimmt und die Motte sie verträgt. Pampers hat jetzt neue Windeln mit "magical pods" entwickelt, die Pampers Premium Protection Windel. Diese verteilen die Flüssigkeit in der Windel gleichmäßig und sorgen für einen noch sichereren Schutz! Und 4 dieser Packungen (also einen Monatsvorrat) möchte ich heute an eine/n Mama/Papa unter Euch in Größe 4 plus 4 Packungen der Feuchttücher von Pampers verlosen, damit ihr Euch selbst davon überzeugen könnt :) Die Premium Protection Windeln gibt es in Größe 1 bis 5. In Motti's Größe (5+/6) sind sie leider nicht mehr erhältlich, aber ich denke, hier wird die Windelzeit bald ein Ende haben, wenn es so weiter geht. Beim nächsten Kind würde ich aber definitiv wieder Pampers wählen (sofern die Haut gleich sein sollte), weil wir einfach durch und durch zufrieden waren.

Welche Windeln tragen eure Kinder?


Um am Gewinnspiel teilnehmen zu können, müsst ihr einfach kommentieren und Euch in den Rafflecopter (unten) eintragen! Das Gewinnspiel geht 1 Woche und endet somit nächsten Samstag - ich benachrichtige die Gewinner/in per Email. Wenn ich innerhalb von 3 Tagen nichts gehört habe, lose ich neu aus (tut mir leid, aber bei dem Adventsgewinnspiel war das häufig der Fall). Teilnehmen dürfen alle natürlichen Personen ab 16 Jahren. Reine Gewinnspielblogs sind ausgeschlossen.

a Rafflecopter giveaway


Ich wünsche Euch die Daumen und vor allem morgen ein schönes Osterfest mit euren Familien und vielen strahlenden Kinderaugen! 






- In freundlicher Zusammenarbeit mit Pampers -

Workout: Polar M400 - mein neuer Sportbegleiter

Seit nun ca. 2 Monaten teste ich die Polar M400 - eine Laufuhr mit GPS mit unglaublich vielen Funktionen, die ich noch nicht alle getestet habe, aber das meiste schon ;-) Ich möchte Euch nun aber etwas darüber berichten, denn zum Laufen brauchte oder wollte ich schon länger eine Pulsuhr, die meine Trainingszeiten misst und mir zeigt, wie weit ich gelaufen bin. Bisher habe ich immer die Runtastic App verwendet, mit dem neuen Handy klappte das auch gut, aber manchmal war der Akku zu leer und dann mein Handy zwischendurch aus und das wurde auf Dauer blöd ;) Umso mehr habe ich mich gefreut, dass Polar mir die Pulsuhr kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Ich habe mich für das Modell in Schwarz entschieden - irgendwie bin ich bei solchen Dingen klassisch. Schlicht. Zeitlos. Es gibt sie aber auch noch in weiß und pink!
Lauftights - H&M 
Schuhe - Adidas 
Shirt + Halstuch - Decathlon
Weste - Primark 
Haarband - H&M
Laufhandschuhe - Tchibo 
Die Laufuhr verspricht viele Funktionen - für mich war und ist vor allem wichtig, dass meine Strecke via GPS gespeichert und gemessen wird, mein Puls dank Pulsgurt und Verbindung via Bluetooth immer auf dem aktuellen Stand bleibt und ich meine Zeiten damit verfolgen kann. An manchen Tagen läuft man natürlich besser als an anderen, ich fokussiere mich nicht nur auf die Zeit, aber manchmal ist es ein guter Indikator. Vor allem sobald das Training für den Halbmarathon intensiver beginnt - immerhin war ich diese Woche schon 2x Laufen und werde morgen früh mit meiner Schwester wieder eine Runde drehen. Die morgendliche Laufroutine kommt also zurück! Yeah!

Besonders interessante Funktionen sind: die Trainingsbelastung (um zu wissen, wie sehr das Training den Körper wirklich belastet und was man anpassen sollte), der Fitnesstest (den man ganz am Anfang einmal macht und regelmäßig wiederholen sollte, um zu sehen wie man sich verbessert hat), der Running Index (der mir zeigt, wie sich meine Laufleistung entwickelt), die Kalorienanzeige (obwohl ich zwar keine Kalorien zähle, ist es trotzdem interessant, wie viel man dabei verbrennt) und die Einstellung von verschiedenen Sportprofilen ist auch wirklich super - so kann man neben dem Lauftraining natürlich auch noch andere Sportarten hinzufügen und "überwachen". Bei mir sind das aktuell Fahrrad fahren, Yoga, Kraft- und Zirkeltraining. Die letzten zwei benutze ich zum Beispiel als Einstellung, wenn ich BBG mache.

Die Uhr selbst hat auch ein integriertes Trainingstagebuch - so kann man immer genau sehen, wann man was trainiert hat und wann das letzte Mal und wie intensiv. Ich finde das super praktisch, denn dann muss man nicht immer die App öffnen und den Tag erstmal suchen oder ähnliches, sondern kann ganz easy mit der Uhr navigieren. Weitere Funktionen beinhalten die Herzfrequenzmessung, Rundentimer, Trainingsziele, Endzeitschätzung, ZoneLock, Schrittzähler, etc. Man kann die Uhr natürlich auch tagsüber als Activity Tracker nutzen - dafür habe ich aber z.B. die Polar Loop 2, welche meiner Meinung nach dafür einfach besser geeignet ist, weil sie schmaler und nicht so klobig ist. Aber das ist natürlich Geschmacksache, denn optisch gefällt sie mir definitiv!
Die ganzen Einstellungen sind ganz leicht im Internet in der "Flow App"zu handhaben. Die Synchronisation klappt auch tadellos und ganz schnell - man muss lediglich Bluetooth aktiviert haben, die zwei unteren Uhrenknöpfe gleichzeitig gedrückt halten und zack, synchronisiert es! Und direkt sind alle Daten vom Lauf (oder der letzten Sportsession) in der App notiert - und das ergänzt das Tagebuch sehr gut. Dort werden alle Informationen angezeigt, die man braucht: Herzfrequenz, Distanz, Kalorienverbrauch, Geschwindigkeit, Trainingsbelastung, Running Index und natürlich die Zeit ;-) Ich habe wie gesagt gerade erst wieder nach ein paar Wochen leichter Laufpause (ich war leider nur 1x die Woche, obwohl ich ja meistens 3-4x früher Laufen war) angefangen, aber das kommt alles immer so schnell wieder. :) Und ich freue mich auf die nächsten Frühlingswochen! Meine Standardrunde ist 6,5km lang, manchmal laufe ich aus zeitlichen Gründen (sprich, der Mann muss zur Arbeit und ich zur Uni und ich bin zu spät aus den Federn gekommen *hust) meine kleine 5km Runde, denn alles ist besser als nichts :D Aber ich möchte jetzt auch jeden Fall wieder öfter die 10km knacken und dann werde ich ca. 12 Wochen vorm Halbmarathon mit dem Training dafür beginnen :) Ich bin gespannt... Uiuiuiui! 
Nach einem BBG Training, habe ich mein Tagesziel meistens zu etwas über 50% erreicht, nach einem Lauf direkt. Das lässt sich aber auch individuell einstellen, je nachdem was man beruflich macht, wie viel man sich sonst noch bewegt, etc. Wenn man sich eine Zeit lang nicht bewegt hat und die Uhr ständig am Handgelenk trägt, vibriert sie und erinnert einen, dass man sich doch mal wieder bewegen sollte. Das ist vor allem bei Bürojobs natürlich top, denn das tut nicht nur dem Rücken gut! 

Und nun kommt noch ein kleiner Haken, den ich bisher als "nervig" empfinde: manchmal trackt sie meine Distanz beim Laufen falsch. Ich weiß noch nicht woran das liegt, ich tippe natürlich aufs GPS-Signal. Denn das eine Mal, bin ich laut der Uhr nur 4km gelaufen, dabei war es die doppelte Strecke und sie hat es irgendwie nicht geschafft, den Weg zurück wahrzunehmen. Ich habe dann damit begonnen, kleine Schleifen zu laufen, damit das Signal mitkommt - bisher klappt das ganz gut. Nur einmal war es letztens wieder nicht richtig, aber sonst ist alles ziemlich super. Und kleine Kompromisse macht man ja immer mal - ich muss mir einfach angewöhnen, dass man zwischendurch die Kilometeranzahl im Auge hat :) Oder immer brav schleifen laufen ;) 

Aber allem in allem ist das eine unglaublich tolle Uhr, mit der ich wirklich gerne Laufe, sie ist ultraleicht, wasserfest, sehr leicht zu bedienen, lässt sich schnell synchronisieren, hat unglaublich viele Funktionen (z.B. kann man auch seine Anrufe und Benachrichtigungen aus Social Networks anzeigen lassen, das brauche ich aber nicht beim Sport :P) und ist dank Silikonband super zu tragen und zu verstellen. Das Display lässt sich außerdem noch beleuchten :) Perfekt für Abend- oder frühe Morgenläufe! 

Welche Pulsuhr benutzt ihr? Seid ihr damit zufrieden oder würdet ihr gerne eine andere testen? Welche Sportart habt ihr am liebsten? 

Die Uhr wurde mir kostenlos von Polar Österreich zur Verfügung gestellt - vielen Dank! 

#mamatalk - Elternzeit: ein kleiner Rückblick auf die letzten 2,5 Jahre

Diese Woche dreht sich bei der #mamatalk7 Runde alles ums Thema "Elternzeit"! Ab dieser Woche haben wir auch wieder eine neue Mama in der Runde, die liebe Isabella aus Wien vom Blog Mother's Finest! Willkommen und viel Spaß bei und mit uns! Wie die Elternzeit/Karenz bei den anderen Mamas abgelaufen ist/abläuft, könnt ihr bei wie immer bei Frauke, Bell, Nathalie, Sabrina und Bea nachlesen - alle Mamas haben andere Sichtweisen und vor allem durch Österreich vs. Deutschland, auch noch andere Möglichkeiten. Wie das alles bei uns in Österreich abläuft, hat Sabrina ganz gut erklärt!
Bei uns war direkt klar, dass mein Mann aufgrund seines Jobs keine Elternzeit nehmen kann und somit habe ich das ganze natürlich "übernommen". Eine klassische "Elternzeit" habe ich aufgrund des Studiums zwar nicht wirklich gehabt, aber ich habe mich dazu entschieden, 1 Jahr in Karenz vom Nebenjob zu gehen und bin danach wieder auf geringfügiger Basis zurückgekommen und übe diesen Job ja seither auch mit viel Spaß und Freude aus. Ich bin allerdings auch zurückgekommen, da wir das Geld wirklich zusätzlich brauchten und es einfach vieles einfacher macht. Es ist zwar schön, wenn man noch länger Zuhause bleiben kann, aber wir wissen ja alle, dass das nicht überall möglich ist. An der Uni wollte ich kein offizielles "Urlaubssemester" machen, aber das erste Semester (also das von ihrer Geburt) habe ich an meiner ersten Bachelorarbeit geschrieben und keine Kurse oder Vorlesungen besucht - ich wusste, dass es auch so klappt und das war auch eine gute Entscheidung. Das könnt ihr aber alles in meinem Studieren mit Kind Post nachlesen, wenn ihr möchtet, denn dort habe ich ja schon einiges dazu geschrieben. Aber irgendwie war mir einfach klar, dass ich nicht lange pausiere - ich wollte keine große Zeit (und somit Geld) verlieren, auch wenn sich mein Grundstudium etwas verzögert hat durch das Mama-Sein, bin ich beim Master komplett in der Regelstudienzeit und auf jeden Fall glücklich damit. Der 2. Bachelorabschluss wird nun zwar parallel mit dem Master fertig, aber das ist okay. Ich mache mir keinen Druck - denn wenn ich eines durchs Mama-Sein gelernt habe, ist es, dass Zeit nicht wiederkommt. Man muss sie genießen und nutzen!
Es war für mich aber auch immer klar, dass ich wenn ich mal ein Kind bekomme, das erste Jahr Zuhause bleibe. Auch wenn das jetzt "nur" der Nebenjob war, ich wollte einfach diese Momente alle nicht verpassen und intensiv genießen - und das erste Jahr habe ich wirklich sehr genossen! Natürlich passiert danach auch noch unheimlich viel, sie lernen ja jeden Tag dazu, aber sie sind einfach schon größer und ich möchte auch wenn ich irgendwann noch einmal ein Kind bekomme, das ganze erstmal wieder so machen. Vielleicht würde ich auch 2 Jahre Elternzeit in Erwägung ziehen, wenn es finanziell und vom Job her möglich ist, das weiß ich jetzt nicht. Wie man dann wieder einsteigt, weiß ich natürlich auch noch nicht, denn ich weiß ja noch nicht wo ich nach der Uni lande, ich habe zwar Wünsche und Hoffnungen, aber ob die erfüllt werden, weiß man ja leider nie im Voraus - ich bin aber immer optimistisch und denke mir, dass schon alles so kommt, wie es kommen soll. Und durch das Studentenleben ist es natürlich alles viel flexibler und einfacher, als wenn ich jetzt schon voll berufstätig gewesen wäre - deswegen habe ich mich ja ganz bewusst dafür entschieden, während des Studiums mein 1. Kind zu bekommen. Auch wenn man an der Uni auch Pech haben kann und man z.B. 3 Wochen lang Aufgrund von Krankheit Zuhause bleiben muss, weil sie eine Lungenentzündung hatte. So etwas passiert aber hoffentlich nicht all zu oft und bleibt die Ausnahme - und dennoch: im Studium machbar, im Job eher nicht. Aber auch an der Uni ist es nicht immer easy - vor allem bei Kursen mit Anwesenheitspflicht sind nicht immer alle gnädig - bei manchen Abteilungen geht es auch hart zu und man ist einfach draußen. Egal ob Attest oder nicht. Alles schon vorgekommen und dadurch sind solche Verzögerungen dann entstanden - aber das ist alles halb so wild, denn dann macht man am Ende halt ein Semester mehr, wenns sein muss. Mein Kind geht immer vor - warum wäre ich sonst Mama geworden? Aber heutzutage schließt sich "Karriere" und Muttersein Gott sei Dank nicht mehr aus. Und die Abgabe der zweiten Bachelorarbeit habe ich auch noch rechtzeitig (dank Kaffee, Nachtschichten und meinem wunderbaren Ehemann) geschafft ;-)



Aber was ist nach der Elternzeit? Die endet bei mir nun offiziell nächsten Monat, 2 1/2 Jahre nach ihrer Geburt. Für die meisten beginnt spätestens dann wieder das Berufsleben oder sie bekommen das nächste Kind - bei mir geht es hoffentlich ab Herbst/Winter ins Berufsleben, nach meinem Studienabschluss. Ganz wichtig ist dabei natürlich die Kinderbetreuung - ohne die läuft nichts nach und oft auch während der Elternzeit. Denn viele Mütter nehmen Nebenjobs an, um sich ein bisschen etwas dazu zu verdienen und in der Zeit braucht man ja auch einen Babysitter. So wie bei uns. Und ohne die KITA hätte ich auch nicht so schnell weiter und fertig studieren können, das ist klar. Mein Mann arbeitet in einer Branche mit extrem langen und familienunfreundlichen Arbeitszeiten, da ist das nicht immer so planbar. Da ich aktuell ja nur am Wochenende arbeite und die Kinderbetreuung dort geschlossen hat, passt meistens meine Schwester in der Zeit auf und nach Feierabend eben mein Mann. Die Motte freut sich über Papa- und Tantenzeit und ich bin beruhigt, dass sie gut aufgehoben ist. Wir hatten mit unserem Kita-Platz allerdings großes Glück und ich bin wirklich sehr dankbar dafür und froh, dass wir auch bereits einen Kindergartenplatz in unserer Wunscheinrichtung haben. Das ist scheinbar heutzutage gar nicht so selbstverständlich. Die Betreuung ist also weiterhin gesichert und ich hoffe, dass ich dann nach der Uni einen Job finde und voll durchstarten kann. Denn das wäre dann ja der nächste Meilenstein... Ich möchte nämlich nach meinem Studium auf jeden Fall erstmal arbeiten, bevor in ein paar Jahren, das zweite Kind folgt.

Da meine Elternzeit bald vorbei ist, kann ich sagen: ich bin auf jeden Fall sehr froh, wie ich es gehandhabt habe. Und würde es wieder so tun. Ich nutze die Zeit mit meiner Tochter ab 15 Uhr sehr intensiv, sie hat Spaß mit ihren Freunden in der Kita während ich an der Uni bin und erzählt mir danach immer fröhlich, was sie erlebt hat - mir ist vor allem wichtig, dass wir danach Zeit zusammen haben: Spielplatzsessions, Spaziergänge, zusammen spielen, backen, baden - ganz egal was! Ich lege meine Termine, Sporteinheiten, etc. alle so, dass sie mit der Betreuungszeit übereinstimmen und nichts regelmäßig gesondert passiert - außer es geht wirklich überhaupt nicht anders. Und natürlich kommt vielleicht mal etwas dazwischen, aber zu wichtig sind mir die Momente zusammen. Die Zeit mit ihr zu kostbar. Sie werden so schnell groß - ich stehe manchmal dort und kann nicht fassen, wie schnell sie wächst, lernt und wie groß sie schon ist. Ich bin jedenfalls dankbar, dass ich jeden Meilenstein intensiv von ihr mitbekomme, trotz Fremdbetreuung.


Wie auch immer Frau sich entscheidet und welches Karenzmodell man als Familie wählt, ich finde jede Frau (und jeder Mann!) sollte die Chance haben wieder in den Beruf einzusteigen, wenn das der Wunsch ist. Wenn nicht, dann sollte das auch in Ordnung sein und nicht von der Gesellschaft oder anderen Müttern (vor allem diesen) verpönt sein. Denn ob man stillt oder nicht, ob man Stoff- oder Wegwerfwindeln nutzt, ob man Brei selbst kocht oder nicht, ob man früh oder spät oder nie mehr arbeiten geht: wir sollten doch alle so leben, wie wir es möchten. Wir müssen nicht gut finden, was andere machen, aber wir sollten es tolerieren und akzeptieren.

Wie handhabt ihr das Thema Elternzeit? Ist bei Euch der Partner auch in Elternzeit gegangen? Und falls ihr noch keine Kinder habt aber solche irgendwann plant, wie ist euer zukünftiger Wunsch?